Infrarot-Wärme ist die Wärme der Sonne. Sie kennen sicherlich das wunderbare Gefühl, wenn an einem eisigkalten Wintertag die Sonne ihre wärmenden Strahlen auf Sie scheinen lässt. Sofort wird es deutlich wärmer, obwohl die Lufttemperatur noch nicht angestiegen ist. Denn die Sonne wärmt uns vor allem mit ihren Infrarot-Strahlen.

Die Infrarot-Strahlen kommen im Lichtspektrum direkt nach dem roten Licht. Sie sind für das Auge unsichtbar, können aber als Wärme wahrgenommen werden. Wie tief die Wärmestrahlung in den Körper eindringen kann, hängt von der Wellenlänge des Infrarotlichtes ab.
Die kurzwellige Infrarot-A-Strahlung (780 bis 1400nm) dringt 40 bis 50 mal so tief in die Haut ein wie die langwellige Infrarot-B und -C-Strahlung. So werden die tieferen, stark durchbluteten Hautschichten erwärmt, die oberen empfindlichen Hautschichten werden geschont. Die oberen Hautschichten sind nicht nur hitze-, sondern auch wesentlich schmerzempfindlicher.
Die meisten auf dem Markt befindlichen Infrarot-Wärmesysteme arbeiten im Infrarot B und C-Bereich. Damit kommt man zwar auch ins Schwitzen, doch ist der Tiefenwärmeeffekt geringer und die Wärmebelastung der Oberhaut deutlich höher. So genanntes Ferninfrarot, von dem manchmal behauptet wird, es würde besonders tief in die Haut eindringen, fällt in den Infrarot C-Bereich mit einer Eindringtiefe von 0,1 mm.
Wichtige Punkte
Benutzen Sie vor der Behandlung keine Cremes oder Lotions.
Bitte kommen Sie ungeschminkt zur Behandlung.
Bringen Sie ein Frottetuch und Ihre Duschseife mit. „Am besten PH Neutral“.
Essen Sie 2 Stunden vor der Behandlung nichts. Während der Verdauungsarbeit kann der Kreislauf überlastet werden.
Für die Nutzung des Infrarot-Wärmesystems gelten die Regeln der allgemeinen Saunabenutzung.
Im Allgemeinen werden die Wärme und Bestrahlung als angenehm empfunden und gut vertragen.
Je nach Alter und Gesundheitszustand gelten andere Regeln für die Anwendung.
Kommen Sie nicht stark gestresst in die Behandlung. Adrenalin erschwert die Gefässerweiterung, ein Hitzestau verhindert ausreichendes Schwitzen.
Ablauf
Ihr Oberkörper wird zu Beginn der Wärmeanwendung mit Dr. Jacob‘s Ayurveda-Massageöl einmassiert. Das Öl filtert die Wärmestrahlung und macht sie noch angenehmer. Gleichzeitig dringt es tief in die Haut ein und bindet fettlösliche Schlacken, die im Verlauf der Wärmeanwendung dann ausgeschwitzt werden. Aufgrund der wohltuenden Infrarot-A-Wärme mit Tiefenwirkung kommen Sie nicht nur schneller ins Schwitzen, sondern auch intensiver. Wichtig ist es daher, sich ausreichend mit Flüssigkeit und Mineralstoffen zu versorgen: Achten Sie unbedingt auf eine genügende Trinkmenge vor und nach der Wärmeanwendung! Trinken Sie vor und nach der Anwendung jeweils mind. 1-2 Gläser reines, am besten warmes Wasser oder Kräutertee! Lindenblütentee verstärkt den Schwitz- und Entschlackungseffekt. Beim Schwitzen werden nicht nur sehr viel Flüssigkeit und Schlackenstoffe ausgeschieden, sondern auch vor allem Natrium, Kalium, Chlorid und Magnesium.
Den besten Effekt haben Sie, wenn Sie regelmässig 1 mal pro Woche das Infrarot-Wärmesystem benutzen. Der Körper gewöhnt sich so an das Schwitzen und reagiert schneller. Sie werden die Anwendung als sehr angenehm und belebend empfinden. Um richtig ins Schwitzen zu kommen, ist es wichtig, dass der Körper die aufgenommene Wärme nicht wieder abstrahlen kann. Hierzu dient das Infrarot-Strahlungs-Reflektierende Wärmezelt.
Die Farbstrahler sind einzeln schaltbar. Wunderbar ist eine Kombination von allen Farbstrahlern mit UV-Licht und Dr. Jacob‘s Vitaltrainer. Es entsteht eine mollige Wärme, verstärkt durch die Wirkung der Farben.
Dazu erleben Sie das entspannende Wiegen des Vitaltrainers. Entspannung und Regeneration pur. Die Infrarot-A-Tiefenwärme erhöht die Gewebetemperatur und damit den Zellstoffwechsel, die Fettverbrennung und den Sauerstoffbedarf der Zelle. Daher ist die Kombination mit Dr. Jacob‘s Vitaltrainer sehr empfehlenswert. Das aktiviert nämlich die Mikrozirkulation des Blutes und der Lymphe und sorgt so für eine verbesserte Sauerstoffversorgung. Und nur wenn ausreichend Sauerstoff über den Kreislauf in die Zelle transportiert worden ist, kann Fett über beta-Oxidation, Citratzyklus und Atmungskette aerob verbrannt werden. |